Perlen für den Arm – Teil 1

Es wird Herbst – höchste Zeit also, euch eine kleine Anleitung für Sommerperlenarmbänder zu zeigen, oder? Dann habt ihr den Winter über Zeit, euch auch welche für nächstes Jahr zu machen. Irgendwie muss ich ja meine verspätete Anleitung begründen…

Armbandanleitung 1

Ihr braucht kleine Perlen (z.B. Rocailles) in mindestens zwei Farben, ein wenig dünnes Gummiband (z.B. Hutschnur, so hieß zumindest das, was ich genommen habe) und ein Stückchen Draht. Wofür man den Draht braucht, wenn man doch Armbänder machen will, zeige bzw. erkläre ich euch jetzt.

Armbandanleitung 3

Ihr legt den Draht doppelt und legt in das ‚Schlaufenende‘ das Gummiband ein. Anschließend verzwirbelt ihr den Draht, sodass das Gummiband festsitzt. Mit dieser selbstgemachten Drahtnadel lassen sich die kleinen Perlen nun wesentlich leichter auffädeln, als wenn man die Perlen so über das Gummiband schieben wollte. Man könnte es auch mit einer Nadel versuchen, jedoch ist dabei das Problem, dass die Nadel, wenn das Band durchs Öhr passt, meist zu dick ist, um noch durch die Perlen zu passen. Der Trick mit dem Drahtstück ist also wirklich praktisch!

Armbandanleitung 2

Nun fädelt ihr in unregelmäßigem Muster die Perlen auf das Gummiband auf. Klingt einfach, aber für mich war dieses unregelmäßige Muster das Schwierigste an der ganzen Sache… Ihr könnt das Armband dann beliebig lang machen; legt es einfach mal zwischendurch um den Arm, um zu schauen, wie viel ihr noch auffädeln wollt/müsst. Ich habe es so gemacht, dass ich das Band zwei Mal ums Handgelenk wickeln kann. Zum Schluss noch die Enden verknoten, kürzen und ein paar Perlen über die Enden schieben, um selbige zu verstecken. Fertig!

Armbandanleitung 4

Schnell und einfach gemacht und durch das Gummiband lässt sich das Armband auch einfach über den Arm ziehen – ich habe im Anschluss noch einige mehr gemacht, die ich auch noch zeigen werde.

2 Kommentare

  1. ginny
    10. Oktober 2013

    Mir gefällt’s auch! Und das mit dem Rechnen hatte ich auch vorschlagen wollen! :-) Allerdings verstehe ich von Mathe jetzt nicht so viel, dass ich mir eine Formel herleiten könnte, ich würde es dann doch „händisch“ machen!
    Aber vielleicht kann ja ein schlauer IT-Spezialist ein Computerprogram schreiben, wo man die unterschiedlichen Längen und Tragarten gleich mit berücksichtigen kann??? ;-)

  2. Feralia
    14. Oktober 2013

    @ginny: Ja, das wäre praktisch! Aber ich glaube, dann ginge der Spaß daran auch ein wenig verloren… :)

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